Eine spannende Woche Portrait in Sight Size …

.. liegt hinter mir, mit Nicholas Beer. Über ihn kann man mehr auf dessen Homepage lesen; er leitet das Sarum Studio in Salisbury seit mehr als 20 Jahren, ist Autor eines Buches zu dem obigen Thema, und er lehrt nach wie vor einen Portraitkurs in den Cecil Studios in Florence.  – Wir waren zu Gast in den Räumen der Palet Kunstenaarsvereniging Zwolle. – Eine schöne Hanse-Stadt, sehr offene und sympathische Leute, – kurz: eine Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen – toll!

 

Marseille November 2016

Marseille begrüsste uns mit einem unglaublichen blauen Himmel und mildem Wetter. Ich habe noch nie so viele Menschen im November baden sehen! Dazu das Glück, abends barfuss mit nassen Füssen in der improvisierten Strandbar zu sitzen bei einem Glas Rosé …

Palourdes, jede einzelne Muschel wunderschön und ein Unikat. Zusammen mit Capellini, Zitrone, Weisswein, Knoblauch, Sahne und Petersilie das heutige Mittagessen. – Ein Traum!

Eine schöne Malwoche in der Provence …

… ist Anfang September herumgegangen, und wieder war es eine intensive, erlebnisreiche Zeit voller Farben. Wir haben viel geschafft, aber es uns auch wie immer gut gehen lassen. Auf dem Markt von Saint Rémy beeindruckte die Vielfalt an Gerüchen, Farben und Klängen, und nach einem Picknick unter schattigen alten Feigenbäumen besuchten wir die Ölmühle „Mas des Barres“ bei Maussane. Wer einmal in der Nähe ist: Hinfahren lohnt sich! Es gibt sehr gut verarbeitete Produkte rund ums Olivenöl. Und die jungen Besitzer haben schon etliche Titel und Auszeichnungen erhalten in den letzten Jahren. – Das Haus liess diesmal keine Wünsche offen: der Arbeits- und Essplatz im Freien war schattig, es gab genug Ecken, um sich zurück zu ziehen, der Pool war gross, und die Küche gut ausgestattet.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr in der Provence!

Zwei Sommer-Monate auf dem Boot …

… waren  wie in den vergangenen Jahren eine tolle Zeit. Das Leben läuft einfach anders, dichter an der Natur, minimalistischer. Ich geniesse das jedesmal. Die Fahrt ging auf der Rhone von Valence in Richtung Süden. Wir waren in den Häfen von Cruas, L’Ardoise/ Port II, Aramon, bevor es in die Petit Rhone nach St. Gilles und Frontignan ging. Der Fluss am Morgen bei Aramon fast so glatt wie ein Spiegel. Ein Stück Canal du Midi durch die Camargue, dann die Fahrt über den Etang de Thau nach Mèze. Wir blieben zwei Wochen, gingen oft die wenigen Schritte zum Schwimmen, was besonders morgens am menschenleeren Strand ein grosses Vergnügen war. Tägliche Radtouren mit dem Faltrad. – In umgekehrter Reihenfolge fuhren wir die Häfen auf der Rücktour an, zusätzlich mit einem Stopp in der Nähe des Klosters von Maguelonne. Hier haben wir das Boot einfach am Midi angepflockt und liegen eine Nacht ohne Strom und sonstige Versorgung. Der einzigartige Genuss ist der atemberaubend schöne Sonnenuntergang, gefolgt von einer Stille, wie man sie kaum noch kennt. Manchmal piepst ein Vogel. Glück pur.

Die Burgundwoche …

… führte uns in diesem Jahr nach Alise Ste Reine. Vom Haus aus hatten wir einen weiten Blick über das Land, und hinter dem Haus mit versteckten Eingang zog sich ein Garten den steilen Hang hinauf. Wir malten ein Flüsschen und eine Schleuse von oben. Wasser ist ein faszinierendes Motiv. Auf den Ausflügen (die Tipps bekamen wir in einem winzigen Hafen von einem Engländer, der dort lag) wanderten wir um einen See, besuchten einen Käserei (sehr würzig und lecker!) und eine grosse traditionelle Schmiede. Die Rettung einer Kuh wurde hier von uns in die Wege geleitet, die hilflos im Fluss stand und eingesunken war. Ich sah zum ersten Mal einen Taubenturm von innen, einen aus den Zeiten, als Täubchen regelmässig auf der Speisekarte standen – ein riesiges Appartementhaus für hunderte von Vögeln. Und wie immer begeisterten uns  Blumen. Am letzten Tag waren wir richtig gut essen – vom Feinsten. Eben Burgund! Es war eine wirklich schöne Woche.

 

 

Nun steht es fest …

 

…  die Maltage über Himmelfahrt gehen in die berühmteste Ecke des Burgunds, der Hochburg der besten Weine, – kurz: Wir sind 7 km südwestlich von Beaune, also nur knapp entfernt.  Absichtlich in kleiner Gruppe, ist unser Dorfhaus auch entsprechend. Der Ort hat 153 Einwohner, wir wohnen zwischen den Weinbergen, die den teuersten Wein des Burgunds produzieren. Und das zu einer guten Zeit im Jahr. – Bitte nachfragen, wenn ihr dabei sein und mehr wissen möchtet!

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