Eine schöne Malwoche in der Provence …

… ist Anfang September herumgegangen, und wieder war es eine intensive, erlebnisreiche Zeit voller Farben. Wir haben viel geschafft, aber es uns auch wie immer gut gehen lassen. Auf dem Markt von Saint Rémy beeindruckte die Vielfalt an Gerüchen, Farben und Klängen, und nach einem Picknick unter schattigen alten Feigenbäumen besuchten wir die Ölmühle „Mas des Barres“ bei Maussane. Wer einmal in der Nähe ist: Hinfahren lohnt sich! Es gibt sehr gut verarbeitete Produkte rund ums Olivenöl. Und die jungen Besitzer haben schon etliche Titel und Auszeichnungen erhalten in den letzten Jahren. – Das Haus liess diesmal keine Wünsche offen: der Arbeits- und Essplatz im Freien war schattig, es gab genug Ecken, um sich zurück zu ziehen, der Pool war gross, und die Küche gut ausgestattet.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr in der Provence!

Zwei Sommer-Monate auf dem Boot …

… waren  wie in den vergangenen Jahren eine tolle Zeit. Das Leben läuft einfach anders, dichter an der Natur, minimalistischer. Ich geniesse das jedesmal. Die Fahrt ging auf der Rhone von Valence in Richtung Süden. Wir waren in den Häfen von Cruas, L’Ardoise/ Port II, Aramon, bevor es in die Petit Rhone nach St. Gilles und Frontignan ging. Der Fluss am Morgen bei Aramon fast so glatt wie ein Spiegel. Ein Stück Canal du Midi durch die Camargue, dann die Fahrt über den Etang de Thau nach Mèze. Wir blieben zwei Wochen, gingen oft die wenigen Schritte zum Schwimmen, was besonders morgens am menschenleeren Strand ein grosses Vergnügen war. Tägliche Radtouren mit dem Faltrad. – In umgekehrter Reihenfolge fuhren wir die Häfen auf der Rücktour an, zusätzlich mit einem Stopp in der Nähe des Klosters von Maguelonne. Hier haben wir das Boot einfach am Midi angepflockt und liegen eine Nacht ohne Strom und sonstige Versorgung. Der einzigartige Genuss ist der atemberaubend schöne Sonnenuntergang, gefolgt von einer Stille, wie man sie kaum noch kennt. Manchmal piepst ein Vogel. Glück pur.

Die Burgundwoche …

… führte uns in diesem Jahr nach Alise Ste Reine. Vom Haus aus hatten wir einen weiten Blick über das Land, und hinter dem Haus mit versteckten Eingang zog sich ein Garten den steilen Hang hinauf. Wir malten ein Flüsschen und eine Schleuse von oben. Wasser ist ein faszinierendes Motiv. Auf den Ausflügen (die Tipps bekamen wir in einem winzigen Hafen von einem Engländer, der dort lag) wanderten wir um einen See, besuchten einen Käserei (sehr würzig und lecker!) und eine grosse traditionelle Schmiede. Die Rettung einer Kuh wurde hier von uns in die Wege geleitet, die hilflos im Fluss stand und eingesunken war. Ich sah zum ersten Mal einen Taubenturm von innen, einen aus den Zeiten, als Täubchen regelmässig auf der Speisekarte standen – ein riesiges Appartementhaus für hunderte von Vögeln. Und wie immer begeisterten uns  Blumen. Am letzten Tag waren wir richtig gut essen – vom Feinsten. Eben Burgund! Es war eine wirklich schöne Woche.

 

 

Nun steht es fest …

 

…  die Maltage über Himmelfahrt gehen in die berühmteste Ecke des Burgunds, der Hochburg der besten Weine, – kurz: Wir sind 7 km südwestlich von Beaune, also nur knapp entfernt.  Absichtlich in kleiner Gruppe, ist unser Dorfhaus auch entsprechend. Der Ort hat 153 Einwohner, wir wohnen zwischen den Weinbergen, die den teuersten Wein des Burgunds produzieren. Und das zu einer guten Zeit im Jahr. – Bitte nachfragen, wenn ihr dabei sein und mehr wissen möchtet!

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Noch nicht ganz trocken…

ist dieses Bild mit den wunderbaren Zwiebeln auf dem Markt in Mèze. Ich musste sie einfach malen! Sie sind in allem ein Superlativ: in ihrer Farbintensität, ihrer Grösse und, – das kann ich euch versichern, – in ihrem ungewöhnlich milden Geschmack. Lecker, kaufen!

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Die ersten Malwochen 2016 stehen fest …

.. und wie immer freue ich mich ab sofort auf diese Orte.

Zuerst möchte ich für eine halbe Woche zu Himmelfahrt zum Malen gehen (der Ort ist noch in Planung und ich schreibe darüber, sobald er fest steht), dann zu Pfingsten eine Woche ins Burgund. Nachdem wir im vergangenen Jahr im südlichen Burgund an den Kanälen und der Loire waren, sind wir dieses Mal zwischen dem Naturpark Morvan (Wälder ohne Ende! Viel Wasser!) und Montbard. Ein charaktervolles Haus aus dem 17. Jahrhundert, mit viel Garten herum, wird unser Domizil sein.

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In der Provence sind wir ebenfalls in einem kleinen Ort auf dem Lande, in der Nähe von Uzès. Es gibt wieder Garten, einen grossen Pool für die Freizeit und ein Haus mit ausreichend Platz. Für genaue Beschreibungen bitte nachfragen – ich sende dann gerne den Prospekt und die Daten.

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Künstlerische Zeichnung in Basel …

Ein schöner Zeichenkurs ist in Basel zu Ende gegangen; mit grosser Beteiligung und guten Leuten. Es hat Freude gemacht, mit ihnen zu arbeiten. Wir zeichneten uns durch Themen wie Glas, Zwiebeln und Knoblauch, Taschen und ihre Inhalte, und übten uns in der Darstellung unterschiedlichster Materialien und Oberflächen. – Sehr anspruchsvoll und trotzdem mit viel Humor und Freude am Zeichnen!

Bilder von unserer Woche in der Provence

Uns ging es wieder richtig gut in der Provence: Wir hatten gutes Wetter, wirklich gutes Essen – täglich von einer anderen Köchin mit viel Phantasie und Liebe kreiert, und viel Zeit fürs Malen und Zeichnen! Dazu der schöne Ort, ein tolles Haus, der leckere Markt mit den guten regionalen Zutaten …  Dem Zauber verfallen wir jedes Jahr wieder. Und unser Restaurant-Besuch am letzten Abend war ein echter Glücksgriff: ein kleines, aber sehr feines Restaurant mitten in den Altstadt-Gässchen; sehr versteckt, und offensichtlich ein guter Geheim-Tipp, den uns Ursula von ihren Streifzügen mitbrachte.

Noch ein paar Tage Urlaub …

dann kommt die Malwoche in Uzès, und ich freue mich wie jedes Jahr darauf.

 

Wir sind auf dem Rückweg, unterwegs mit dem Boot, und verlassen morgen die Camargue, und ein paar Motive aus dieser bizarren Landschaft werden sicher umgesetzt.

Richtung Meer unterwegs …

… haben wir Tage in Valence, L’Audun-L’Ardoise und Avignon verbracht. Die Fotos entstanden im Hafen von L’Ardoise, Port 2. Hier sind wir gute Bekannte, haben längere Zeit gelegen und sympathische Menschen kennen gelernt. Und Tiere … Gänse haben hier ihr eigenes Bootshaus, und vor Jahren malte ich die Hündin der Hafenchefin, wie sie damals in unser Boot hinein schaute. Was für ein Gesicht!

Nun sind wir im Hafen von St. Gilles für die nächsten Tage, und ich komme zum Fahrradfahren und Schreiben.